Der Verein "PRO-Brandschutz" stellt sich vor

Vereinsmitglieder: vlnr: Fragner, Pichler, Beilein, Bartel, Pfündl, Aumayr, Grassler, Gapmann, Braunegg (Foto: Staudigl)Der Verein wurde gegründet, um praktische Aufklärungsarbeit beim Thema Brandschutz zu betreiben und als Ansprechpartner bei diesem oft vernachlässigten Thema zu fungieren.

Aufgabe des Brandschutzes ist es, Personen, Gebäude und Sachwerte im Fall der Fälle zu schützen. Soweit, so klar. Nur: Die neuen OIB-Richtlinien fassen die "alten" neun Bauordnungen in eine zusammen. Eine wahre Normenflut in diesem Bereich, Missverständnisse und Unklarheiten bei diesen Normen, Montagefehler und -ungenauigkeiten, aber auch die Tatsache, dass Kosten gespart werden wollen, sind einige der Gründe dafür, dass Brandschutz-Anlagen oft nicht der Aufgabe gerecht werden können, für die sie eigentlich erdacht sind. Die Praxis auf Baustellen und in Gebäuden in Österreich bringt leider immer wieder und viel zu oft gravierende Mängel zum Vorschein: Brandabschnitte, durch die die Sonne scheint, falsch ausgeführte Einbauten oder mechanische Brandschutzklappen als Teil einer Entrauchungsanlage sind nur einige Beispiele falsch verstandenen Brandschutzes die zeigen, wie es nicht sein soll und dürfte. Nicht auszudenken, wenn in Gebäuden mit derart fehlerhaften Anlagen wirklich ein Brand ausbrechen würde.

Ziele des Vereins Pro-Brandschutz

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet und gemeinnützig ist, bezweckt die Förderung von Personen- und Sachwertschutz in Gebäuden im Zusammenhang mit raumlufttechnischen Anlagen. Insbesondere sind die Ziele und Aufgaben des Vereins folgende:

  1. Normenarbeit
  2. Steigerung des Informationsniveaus über Brandschutz
  3. Beratung, Aufklärungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich des Brandschutzes
  4. Erstellung von Empfehlungen zum Brandschutz
  5. Personenschutz und Sachwertschutz in Gebäuden
  6. Festlegung von Mindestanforderungen
  7. Erarbeitung von Qualitätszielen
  8. Die Bekämpfung aller Erscheinungsformen des unlauteren Wettbewerbs im Bereich des Brandschutzes, insbesondere auch durch Geltendmachung von Unterlassungs-ansprüchen nach dem UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb)
  9. Vergleichen von Brandschutzsystemen
  10. Wartungsempfehlungen, Einbauempfehlungen im Zusammenhang mit Brandschutz
  11. Zusammenarbeit mit Versicherungen
  12. Zusammenarbeit mit Behörden (OIB)
  13. Schulungen, Veranstaltungen, Seminare
  14. Definition von Prüfkriterien für Abnahmen
  15. gemeinsames Auftreten für Brandschutz
  16. Information zur Anwendung von Normen im Bereich des Brandschutzes.
Impressum | PRO-Brandschutz – Arbeitsgemeinschaft für Brandschutz und Entrauchung in raumlufttechnischen Anlagen